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Daelim VT 125 Evolution
- Erfahrungsberichte -


Erfahrungsbericht mit 2 Daelim VT 125

Ein paar Worte zur Einleitung. Ich bin nicht mehr ganz so jung, wie der eine oder andere Leser hier. Mit deutlich über 40 Jahren waren mir Geschwindigkeitsrausch und PS/KW irgendwann weniger wichtig. Motorrad fahre ich übrigens seit über 20 Jahren; so kamen schätzungsweise 100.000 km Motorraderfahrung auf Maschinen unterschiedlichster Hersteller zusammen. Soweit einige Hintergrundinfos zu mir. Wir besitzen 2 Daelims, beides jeweils eine VT 125 Evolution.

Meine Lebenspartnerin fährt seit über 3 Jahren eine Daelim VT 125. Irgendwann will man natürlich mal zusammen los. Also habe ich mich im Internet vorher schlau gemacht, was denn die Daelim so alles für Macken hat. Und die gibt es unbestritten. Trotzdem gab es eine Pro-Entscheidung für die Daelim VT 125.

Grund für meine generelle Entscheidung zur Daelim VT war eigentlich die Optik, der Fahrspaß, der geringe Anschaffungspreise (gebraucht) und die niedrigen Unterhaltskosten (ohne Reparaturen). Bei Ebay habe ich eine Weile nach passenden Modellen gesucht. Bei den Auktionen sind teilweise Endpreise erzielt worden, die m.M. nach völlig überzogen waren. Gut, überboten werden gehört ja auch zum Bieten/Mitsteigern dazu.

Bei Autoscout24 bin ich dann auf eine passende Daelim VT125 gestoßen und habe sie nach Besichtigung sofort gekauft:

Baujahr Mitte 1999, echte 2750 km!!, Garagenfahrzeug, Gepäcktaschen, großes Topcase, Sturzbügel und Scheibe vorne. TÜV wurde neu gemacht. Und jetzt bitte nicht lachen - Anhängerkupplung und Bollerwagen - gabs auch dafür. Preis: Für alles zusammen schlappe 1.450 Euro. Der Anhänger ist ein Selbstbau mit offiziellem TÜV-Segen. Allerdings habe ich den Anhänger bisher noch nicht in Gebrauch genommen.

Abgesehen davon war die Entscheidung angesichts dieses Preise natürlich relativ einfach für mich. Für wenig Geld habe ich zusätzlich auch den kaum benutzen Lederkombi erwerben können. Nach Hause transportiert haben wir die Daelim mit einem Motorradanhänger.

Zum Fahrverhalten selbst:
Die VT 125 ist kein Leichtgewicht. In meiner Ausführung mit Zubehör bringt sie sicherlich 160 kg auf die Waage. Das macht sich ganz klar in der Beschleunigung bemerkbar. So mancher Roller fährt mir an der Ampel davon. Höchstgeschwindigkeit laut Papieren ist 106 km/h. Mit meiner Ausstattung (Sturzbügel, Scheibe, Taschen, usw.) bringt sie gerade mal 100 km/h auf gerader Strecke. Und auch das nur mit einer fürchterlichen Geräuschkulisse. Bei meinen größeren Maschinen ging es früher ab 100 km/h erst so richtig los, bei der VT ist bei diesem Tempo echt alles am vibrieren. Dauerhöchstgeschwindigkeit kann man also in der Praxis vergessen. Bis 90-95 km/h ist alles noch ok, danach m.M. völlig unakzeptabel. Halt eben ein Motorrad zum langsamen Reisen und nicht zum Rasen.

Der Wendekreis ist eher schlecht, zumindest mußte ich mich erst einmal daran gewöhnen. Bei trockenem Wetter ist das Fahrverhalten wirklich gut. Wenn es aber nass auf der Straße wird, ist schnell vorbei mit lustig. Paßt man nicht auf, dann kann so manche Fahrbahnmarkierung u.U. zum Rutschen führen. Hier ist auf jeden Fall vorsichtige Fahrweise angesagt. Das ist auch der Grund, warum ich bei Regen etwas weniger Lust am Fahren habe. Das Thema Fahrverhalten/Bereifung /Regen läßt sich aber laut einem Bekannten beheben, wenn später Reifen eines anderen Herstellers genommen werden.


Bekannte Kinderkrankheiten:

1.) Rost:
Meine VT 125 stand ja lange bei einem älteren Herrn in der Garage und wurde offensichtlich nur bei schönem Wetter gefahren. Von Rost keine Spur. Inzwischen sieht das aber anders aus. An vielen Stellen tritt erster Rost auf, vor allem unten am Rahmen. Die Verarbeitung ist also wirklich nicht die Beste. So manche unsaubere Schweißstelle zieht den Rost geradezu magisch an. Da hilft nur aufpassen und Regenschutz.

2.) Spiegel
Als bekannte Kinderkrankeit sind auch die beiden Spiegel zu nennen. Meine Freundin hat schon 2 Spiegelsätze hinter sich; bei mir steht der erste Wechsel bevor. Im Gelenk des Spiegels kommt es nach einger Zeit zu Rissen. Tipp: Bei Louis oder anderen "Mopedhändlern" einfach andere kaufen. Trotzdem ärgerlich, weil das nicht sein müßte.

3.) Batterie, Choke und Gas:
Bei der VT meiner Freundin sind das die beiden größten Ärgernisse. Erstens hat sie immer wieder Probleme mit dem Choke gehabt. Der läßt sich sehr schlecht dosieren, ganz oft geht er auch nicht automatisch zurück. Das Anlassen wird zum Glücksspiel, wenn wieder mal die Batterie den Geist aufgegeben hat. Sie hat jetzt inzwischen gaube ich die zweite neue Ersatzbatterie drin. Offensichtlich ist das auch so ein Schwachpunkt bei der Daelim VT. Aufpassen muß man beim Gasgeben. Die VT ist da so empfindlich, daß sie auch schon mal auf diese Weise während des Fahrens abgewürgt werden kann. Und das ist definitiv bei unseren beiden Maschinen so.

4.) Inspektionsintervalle:
Das Handbuch gibt ja als Empfehlung ein gewissen Intervall vor. Ich kann jedem jedoch nur empfehlen, sich selbst ein Bild vom Zustand der Maschine zu machen. Ok, das geht vielleicht nicht mit dem Motor, aber Kette usw. sollte auf jeden Fall individuell nach Bedarf gepflegt werden. Tipp: Nach Ablauf der Garantie bei Neufahrzeugen die wichtigsten Dinge selber machen.

5.) Vibrationen und Folgeschäden:
Bedingt durch die auftretenden Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten kombiniert mit teilweise schlechter Verarbeitung nagt der Zahn der Zeit natürlich auch an der Technik. Anfällig hier sind vor allem der Auspuff, bzw. vorne der Krümmer. Schnell kann es dort im Krümmerbereich zu Rissen kommen.

Bei der VT meiner Freundin, jetzt knapp 15.000 km runter, haben sich die Hutmuttern am Auspuffkrümmer unten verabschiedet; natürlich Spezialschrauben und somit schweineteuer. Die Risse in den Spiegeln habe ich erwähnt. Meine Scheibe vorne hat an der Befestigung inzwischen vier Risse, die langsam wandern. Das Rasseln in der Auspuffanlage scheint auch eine der Kinderkrankheiten zu sein. Tritt offensichtlich nach 10-15.000 Tausend Kilometern auf. Daelim-Werkstatt ist wieder ratlos, bzw. ist der Meinung, das wäre eben so. Das sind immer Antworten, bei denen mir die Haare zu Berge stehen....

6.) Feuchtigkeitsempfindlichkeit
Bei feuchter Witterung im Herbst oder Dauerregen im Sommer haben wir immer wieder Probleme mit der Elektrik gehabt. Startschwierigkeiten gabs dann mit dem E-Starter. Zum Glück gibt es ja noch den Kickstarter. Achten sollte man insbesondere auf Feuchtigkeit im Scheinwerfer, in den Blinkern oder beim Rücklicht. Inzwischen stehen beide VTs unter einer Pelerine von Louis (Abdeckplane).

7.) Händlernetz:
Unsere ältere VT 125 ist inzwischen 3 Mal liegengeblieben. Zum Glück innerhalb des Stadtgebiets von Bielefeld. Das Abholen war dann nicht ganz so kompliziert. Wir haben in Bielefeld einen Händler direkt an einer Straßenbahnhaltestelle; ein Riesenvorteil. Ansonsten sehen wir die Werkstatt gerne von außen. Bei meiner VT ist mir eine Panne zum Glück bisher erspart geblieben. Wer sich also auf eine längere Reise begibt, sollte sich vorher informieren, wo im Fall einer Panne der nächste Händler sitzt. Und das ist keine einfache Angelegenheit, weil ein zentrales Händlerverzeichnis für Deutschland fehlt. Eine Honda, Yamaha oder BMW kann man quasi überall reparieren lassen. Und auch die Sache mit den Ersatzteilen sieht offensichtlich besser aus. Mit einer Daelim ist es halt anders aus. Die verkauft ein Fachhändler eben nicht so häufig wie die beliebten Roller von Daelim Motors. Entsprechend dünn ist dann auch das Ersatzteillager. Wartezeiten sind also häufig vorprogrammiert. Diverse Ersatzteile besorgen wir uns inzwischen bei Louis direkt, wie Ölfilter, Luftfilter, Batterien und Spiegel.

Zusammenfassung:
Ich selbst fahre mit meiner VT 125 jeden Tag; bei Sonnenschein, wie auch bei Regen. Nur bei Schnee lasse ich das Moped stehen und bestelle mir meinen Fahrer nach Hause. Pro Monat kommen so rund 1.000-1300 km dazu. Stadtverkehr und Landstraße sind optimal zu bewältigen. Hektische Schnellstraßen und vor allem Autobahnen kann man klar vergessen. Da wird die Daelim schnell zur "Verkehrsbehinderung". Der Verbrauch mit etwas über 3 Liter Normalbenzin auf 100km ist günstig. Höchstgeschwindigkeit könnte etwas höher sein. So mit rund 120 km/h wäre ich voll zufrieden. Aber vor allem stört mich diese elendige Vibrationsentwicklung jenseits der 80 km/h.

Die Daelim VT 125 ist etwas für Leute, die ohne Raserei bequem von A nach B kommen wollen. Mit einem "alten" Füherschein der Klasse 3 können auch Späteinsteiger ohne Klasse 1 Fahrerlaubnis zum Biker mutieren. Viele kommen so ja auf den Geschmack. Der Unterhalt ist preiswert, wenn man von Werkstattbesuchen weitgehend verschont bleibt und kein "Montagsschätzchen" erwischt hat.

Als Alternative zur Daelim VT125 sehe ich für mich nur noch die Daelim VL 125 Daystar und die Honda Shadow VT 125, die in der gleichen Klasse mitspielt. Aber die Honda ist halt von der Anschaffung auch entsprechend teuer, selbst bei einer Gebrauchten über eBay, autoscout24, mobile.de oder die vielen anderen kleineren Portale.

Die Daelim VT 125 ist meiner Meinung nach ein alltagstaugliches 125er Motorrad, dass ich persönlich trotz aller Kinderkrankheiten und Macken warscheinlich wieder anschaffen würde.

 


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Kurzbeschreibung:
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