Motorradsicherheit in der Praxis:
Unterfahrschutz-System bringt mehr Sicherheit für Biker

Das geht jeden Motorradfahrer / jede Motorradfahrerin an
Viele Motorradfahrer sind in der Vergangenheit bei Unfallen und Kollisionen
mit Leitplanken zum Teil schwer verletzt oder sogar getötet worden.
Grund: Die Leitplanken sind in erster Linie für Autos konstruiert
und besitzen im unteren Bereich einen tödlichen Spalt für Biker.
Als ebenso gefährlich erweisen sich die Stützpfosten, an der
die Leitplanke selbst in der Erde befestigt ist.
Hat ein Motorradfahrer zudem noch das Pech bei einem Aufprall den Stützpfosten
zu erwischen, sind schwerste Verletzungen häufig genug vorprogrammiert.
Die Folgen kennen alle Betroffenen: Schmerzen, Arbeitsunfähigkeit,
langjährige Unfallfolgen und ein hohes Maß an Leidensdruck.
Die weniger Glücklichen beklagen den Verlust von Körperteilen
durch Amputation oder verlieren ihr Leben. Volkswirtschaftlich gesehen
- aber das interessiert viele Verantwortliche wohl kaum - sind Behandlungskosten,
Unfallkosten und aufwändige Reha-Maßnahmen für die Betroffenen.
Viele Außenstehende sehen Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen
immer noch als Verkehrsteilnehmer, die wegen ihrer "Raserei"
ja selbst für ihre Unfälle schuld sind. Um es einmal ganz deutlich
zu sagen: Ja, die "Raser und Heizer vor dem Herrn" gibt es wirklich
noch. Sie stellen aber definitiv nicht die breite Masse der Biker-Front
dar. Bei einigen Millionen Motorradfahrern in Deutschland gibt es sicherlich
auch ein paar Hitzköpfe, wie halt in jeder gesellschaftlichen Gruppe.
Zurück zum Unfallrisiko: Es gibt speziell für das Problem der
Leitplanken eine einfache, effektive und kostengünstige Lösung
für mehr Sicherheit. Hierbei handelt es sich nicht um eine Erfindung
von MEHRSi e.V., sondern um eine erprobte und bewährte Unterfahrschutz-Technik,
die durch Einfachheit, Effektivität und günstigen Preis (ca.12€/m)
überzeugt. Sie wird bereits seit 1998 im Rahmen einer Test- und Pilotreihe
erfolgreich als Nachrüstsystem eingesetzt. (siehe Rubrik Pressestimmen)
Unterfahrschutz: Technische Realisierung:
Die einfachsten Lösungen sind in der Praxis oft die besten Lösungen.
So auch hier in diesem Fall. Wo kein Schlitz mehr ist, unter den Verunglückte
durchrutschen können, wird die Schwere der Verletzungen reduziert.
Wo der direkte Kontakt mit einem der Stützpfosten vermieden werden
kann, reduziert sich ebenfalls das Unfallrisiko für Motorradfahrer.
So sieht der Unterfahrschutz technisch aus:
Die normale Leitplanke wird an unfallträchtigen Stellen mit einem
sogenannten Unterfahrschutz ausgestattet. Kein teures Auswechseln vorhandener
Leitplanken oder ähnliches ist dazu nötig. Der Spalt in Höhe
von 47 cm, der bisher eine Gefahr für Verunglückte darstellte,
wird quasi durch eine zweite Leitplanke geschlossen.
Doch damit nicht genug. Diese zweite Leitplanke, also der Unterfahrschutz,
nimmt beim Aufprall einen Teil der Energie auf und reduziert so die entstehenden
Kräfte.
.
Unterfahrschutz "in freier Wildbahn"



Auch der letzte Verkehrsgerichtstag
in Goslar im Januar 2004 hat im Arbeitskreis „Motorrad“
die konkrete Empfehlung abgegeben:
"Besondere Gefahrenstellen, vor allem in Kurvenbereichen, müssen
verstärkt durch Maßnahmen der Straßenbaubehörden
– namentlich durch einen Unterfahrschutz an Schutzplanken –
entschärft werden. Hieraus haben die Unfallkommissionen ihr besonderes
Augenmerk zu richten..."
Download der Empfehlung des 42. Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar
(PDF-Dokument) >>>
Also getreu dem Motto von Erich Kästner: "Es gibt nichts Gutes,
ausser man tut es!" , ist die erklärte Aufgabe von MEHRSi e.V.:
Beseitigung der Todesfalle Leitplanken-Stützpfosten durch die Nachrüstung
von Unterfahrschutz-Systemen!

Und jetzt:
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